Politik &
Politische Theorie

Ich bin politischer Theoretiker und arbeite zu Postliberalismus, Demokratietheorie und politischer Ideengeschichte. Mich interessiert das spannungsreiche Verhältnis von Demokratie und Liberalismus: Wie haben sich liberale Vorstellungen von Demokratie historisch entwickelt, auf welchen normativen Voraussetzungen beruhen sie und was geschieht, wenn diese Voraussetzungen grundsätzlich infrage gestellt werden? Ein Schwerpunkt meiner aktuellen Forschung liegt auf der Entstehung und Entwicklung postliberalen politischen Denkens und den Krisen liberaler Ordnungen.

Seit Oktober 2024 bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsgebiet Politische Theorie und Ideengeschichte der Philipps-Universität Marburg. Zuvor war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leibniz Universität Hannover. Forschungsaufenthalte und Fellowships führten mich an die University of Chicago, die Yale University und die University of Toronto.

Neben meiner wissenschaftlichen Tätigkeit veröffentliche ich Beiträge zu politischen und gesellschaftlichen Debatten. Meine Texte sind unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der tageszeitung erschienen.


Postliberalismus?
Eine transatlantische Debatte

Herausgegeben von Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann

„Die Vorherrschaft des Liberalismus scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Angesichts sich verschärfender geopolitischer Krisen und der beschleunigten Erosion liberaler Demokratien werden in der politischen Theorie diesseits und jenseits des Atlantiks Alternativen zum Liberalismus diskutiert, die unter dem schillernden Oberbegriff des Postliberalismus zusammengefasst werden. Der Band versammelt Beiträge von international renommierten Wissenschaftler:innen wie u. a. Thomas Biebricher, Annelien de Dijn, Patrick J. Deneen, Anton Jäger, Philip Manow, Samuel Moyn, Jan-Werner Müller, Elif Özmen, Adrian Pabst und Nadia Urbinati, die dieses neue Phänomen in den Blick nehmen. Als Beobachter, Kritikerinnen oder Befürworter solcher Alternativen fragen sie: Ist der Liberalismus noch zu retten?“

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Rezensionen:

  • Julia Werthmann: „Was die Linke vom Postliberalismus lernen kann“, der Freitag.
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  • Nils Schniederjann: „Muss man Postliberalismus ernst nehmen?“, Andruck – Das Magazin für Politische Literatur, Deutschlandfunk.
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  • Stefan Reinecke: „Vorwärts in die Vergangenheit?“, taz.
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  • Herfried Münkler: „Rückkehr zu Familie, Nation und starkem Staat“, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
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  • Sascha Vetterle: „Tugend ist keine Privatangelegenheit“, Die Tagespost.
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  • Jakob Hayner: „Der Postliberalismus erhebt sein Haupt, wo der Liberalismus scheitert“, DIE WELT / Literarische Welt.
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  • Lina Paulitsch: „Postliberalismus: Zeitdiagnostisch oder rückwärtsgewandt?“, FALTER.
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  • Lenz Jacobsen: „Der beste intellektuelle Begleiter für diesen Epochenbruch“, Empfehlung in „10 Bücher, die nach dem AfD-Schock Halt bieten“, DIE ZEIT.
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Besprechungen und Debattenbeiträge:

  • Till Schwarze-Thurm: „Sie wollen den Liberalismus überwinden“, DIE ZEIT.
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  • Jonas Junack: „Sind Postliberale einfach verunsicherte Liberale?“, Jacobin.
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  • David Kirchner: „Was kommt nach dem Liberalismus?“, Gespräch mit Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann, Portal für Politikwissenschaft.
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  • Ijoma Mangold und Lars Weisbrod: „Macht Liberalismus einsam?“, Die sogenannte Gegenwart, DIE ZEIT.
    Podcast/Beitrag
  • Wolfram Eilenberger und Veith Selk: „Versprechen ohne Glanz: Was folgt auf den Liberalismus?“, Sein und Streit, Deutschlandfunk Kultur.
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  • Carlotta Voß: „Sind wir jetzt alle Postliberale? Für einen liberalen Postliberalismus“, Vordenker der liberalen Moderne.
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  • Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt: „Linker Postliberalismus: Deutschland, aber sozial?“, Wohlstand für Alle.
    Podcast auf YouTube
  • Julia Werthmann: „Postliberalismus von links: Wie aus dem Scheitern des Liberalismus etwas Neues entsteht“, der Freitag.
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